ES GEHÖRT NICHT ALLES UNS, 
WAS UNS GEHÖRT

Das deutlich erkennbare Ungleichgewicht der Chancen auf ein wirtschaftlich abgesichertes Leben tritt insbesondere im Zeitalter der Globalisierung offen zutage. Die zunehmend auseinanderklaffende Schere zwischen Arm und Reich verschärft das soziale Konfliktpotenzial – besonders in den Brennpunkten unserer Gesellschaft. Die Industrialisierung der westlichen Welt und die unaufhaltsame Dynamik der Globalisierung tragen maßgeblich zur Verschärfung der ohnehin prekären Lebensverhältnisse in benachteiligten Regionen der Erde bei.

Die Werner Erkes Stiftung in Düsseldorf setzt sich mit Leidenschaft und Engagement für die Bildung und Entwicklung in Afrika ein. Unsere Werte sind das Fundament unserer Arbeit und leiten uns in all unseren Projekten. Toleleranz ist für uns von zentraler Bedeutung. Wir glauben, dass ein respektvoller Umgang miteinander und die Akzeptanz unterschiedlicher Kulturen und Perspektiven die Basis für eine harmonische Gesellschaft bilden. 

Bildung für alle ist unser Hauptanliegen. Wir sind überzeugt, dass jeder Mensch, unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder sozialem Status, das Recht auf eine qualitativ hochwertige Bildung hat.

Durch den Bau von Schulen und Bildungsprojekten schaffen wir Chancen für Kinder und Jugendliche, ihre Potenziale zu entfalten. Ein besonderer Fokus liegt auf der Förderung von Mädchen und jungen Frauen. Wir setzen uns aktiv dafür ein, dass Mädchen die gleichen Bildungschancen erhalten wie Jungen. Bildung ist der Schlüssel zur Selbstbestimmung und zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Frauen und ihren Familien.

Die Erfüllung der UN-Agenda 2030 ist ein weiterer wichtiger Aspekt unserer Arbeit. Wir orientieren uns an den globalen Zielen für nachhaltige Entwicklung und tragen dazu bei, Armut zu bekämpfen, Bildung zu fördern und Geschlechtergerechtigkeit zu erreichen.

Wir engagieren uns auch für die Verhinderung von Korruption. Transparenz und Integrität sind für uns unerlässlich, um das Vertrauen der Gemeischaft und unserer Partner zu gewinnen und zu erhalten. Ein zentrales Ziel unserer Stiftung ist die Vermeidung von Migration aus Afrika. Durch die Schaffung von Bildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten vor Ort möchten wir dazu beitragen, dass Menschen in ihrer Heimat eine Perspektive finden und bleiben können.

Die Werner Erkes Stiftung steht für eine Zukunft, in der Bildung, Toleranz und Respekt die Grundlage für ein besseres Leben in Afrika bilden. Gemeinsam mit unseren Partnern sind wir bestrebt, diese Werte in die Praxis umzusetzen.

Wir unterstützen die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030

"BILDUNG IST DIE EINZIGE LÖSUNG. 
BILDUNG STEHT AM ANFANG VON ALLEM.“ 

Mit der im Jahr 2015 verabschiedeten Agenda 2030 hat sich die Weltgemeinschaft unter dem Dach der Vereinten Nationen zu 17 globalen Zielen für eine bessere Zukunft verpflichtet.

Leitbild der Agenda 2030 ist es, weltweit ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen und gleichzeitig die natürlichen Lebensgrundlagen dauerhaft zu bewahren. Dies umfasst ökonomische, ökologische und soziale Aspekte. Dabei unterstreicht die Agenda 2030 die gemeinsame Verantwortung aller Akteure: Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft – und jedes einzelnen Menschen. 

Die Werner Erkes Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, vor allem das Nachhaltigkeitsziel HOCHWERTIGE BILDUNG mit ihrer Initiative zu fördern. Während die meisten Kinder und Jugendlichen aus Deutschland jede Woche zur Schule gehen, kann weltweit ungefähr jedes sechste Kind keine Schule besuchen. Für die betroffenen Kinder bedeutet das, dass sie nur über wenig Wissen verfügen und oft weder lesen, schreiben noch rechnen lernen. Dadurch können sie später auch nur einen gering qualifizierten Job ausüben und verdienen häufig sehr wenig Geld.

Besonders Kinder, die in Armut leben, können nicht zur Schule gehen, weil ihnen das Geld für den Unterricht und die Schulmaterialien fehlt. Diese Kinder gehen schon früh arbeiten, um ihre Familie zu unterstützen. Manchmal gibt es gar keine Schule in der Nähe.

Dadurch können sie sich auch schwer aus der Armut befreien. Ihnen fehlen wichtige Qualifikationen und Kompetenzen. Das geringe Bildungsniveau einer Bevölkerung ist nicht nur für die betroffenen Menschen ein Problem, sondern auch für das Land als Ganzes. Wenn es in einem Land keine gebildeten und qualifizierten Fachkräfte gibt, kann es sich kaum weiterentwickeln und aus eigener Kraft nachhaltig wirtschaftlich wachsen.

Auch wenn viele Kinder zur Schule gehen können, kann mehr als die Hälfte von ihnen trotzdem noch nicht richtig lesen und rechnen. Das liegt oft daran, dass die Schulen und Lehrer schlecht ausgestattet sind. Denn während Schulen in Deutschland immer mehr mit Computern und Technik arbeiten, haben fast die Hälfte der Schulen südlich der Sahara keinen Zugang zu Trinkwasser, keinen Strom, keine Computer und kein Internet. Außerdem fehlen qualifizierte Lehrkräfte, um den Schülerinnen und Schülern Wissen gut zu vermitteln




"So lasst uns denn den Kampf aufnehmen gegen Analphabetismus, Armut und Terror und dazu unsere Bücher und Stifte in die Hand nehmen. Sie sind unsere wirksamsten Waffen. Ein Kind, ein Lehrer, ein Stift und ein Buch können die Welt verändern. Bildung ist die einzige Lösung. Bildung steht am Anfang von allem."

Malala Yousafzai, Kinderrechtsaktivistin und Friedensnobelpreisträgerin


 

Den Kindern gehört die Zukunft

Afrikanische Kinder und Jugendliche tragen eine beeindruckende Kraft in sich – eine Kraft der Hoffnung, der Neugier und des Aufbruchs. Besonders Mädchen zeigen jeden Tag, wie groß ihre Bildungsbereitschaft und ihr Ehrgeiz sind. Trotz mancher Herausforderungen kommen sie mit leuchtenden Augen in die Schule, lernen mit Ausdauer und träumen mutig von einer besseren Zukunft.

Bildung bedeutet für sie weit mehr als Lesen und Schreiben zu lernen. Sie ist der Schlüssel zu Selbstbestimmung, zu wirtschaftlicher Unabhängigkeit und zu gesellschaftlicher Teilhabe. Mädchen, die eine gute Schulbildung erhalten, entwickeln Selbstvertrauen, entdecken ihre Talente und werden zu starken Stimmen in ihren Familien und Gemeinden. Sie stehen für Veränderung – für Fortschritt, Gleichberechtigung und nachhaltige Entwicklung.

Schülerinnen und Schüler sind die Zukunft ihrer Länder. In ihren Klassenzimmern wachsen die Ärztinnen, Lehrerinnen, Unternehmerinnen, Ingenieurinnen und Führungspersönlichkeiten von morgen heran.

Als Stiftung sehen wir es als unsere Verantwortung und Herzensaufgabe, Bildung zugänglich zu machen und Selbstbestimmung zu ermöglichen. Wir möchten die jungen Menschen stärken, ihre Potenziale entfalten helfen und ihnen sichere Lernräume bieten. Durch Schulmaterialien, Stipendien, Mentoring-Programme und Aufklärung schaffen wir Perspektiven – nicht nur für einzelne Kinder, sondern für ganze Gemeinschaften.

Denn jedes gebildete Kind verändert die Welt ein Stück. Investitionen in Bildung sind Investitionen in Frieden, Stabilität und Wohlstand. Gemeinsam können wir dazu beitragen, dass aus Hoffnung Realität wird – und aus Träumen Zukunft.

GEMEINSAM GEHT MEHR

Partnerschaftliche Zusammenarbeit bündelt Kräfte und steigert Effizienz und Wirkungsgrade 

Die Partnerschaft mit gemeinnützigen Vereinen in Deutschland und Afrika auf Augenhöhe ist uns wichtig. Wir glauben an den Austausch von Wissen und Ressourcen, um gemeinsam nachhaltige Lösungen zu entwickeln. Wir stellen unser Stiftungsvermögen zur Verfügung, um Projekte zu finanzieren, die einen positiven Einfluss auf die Gemeinschaften haben. Dabei achten wir darauf, dass unsere Mittel effektiv und verantwortungsvoll eingesetzt werden. Zu guter Letzt ist der Respekt gegenüber allen und allem auf allen Ebenen unser oberstes Gebot. Wir respektieren die Menschen, mit denen wir arbeiten, die Kulturen, in denen wir tätig sind, und die Umwelt, die uns umgibt.
Die Werner Erkes Stiftung steht für eine Zukunft, in der Bildung, Toleranz und Respekt die Grundlage für ein besseres Leben in Afrika bilden. Gemeinsam mit unseren Partnern setzen wir uns dafür ein, diese Werte in die Tat umzusetzen.

In der Vergangenheit hat die Werner Erkes Stiftung bei ihren Projekten in Afrika konsequent auf vertrauensvolle Partnerschaften mit deutschen sowie afrikanischen Vereinen und Nichtregierungsorganisationen gesetzt. 

Auf dieser Basis des gegenseitigen Respekts und Verständnisses konnten beeindruckende Bildungsprojekte entstehen, die nachhaltige Wirkung entfalten.

Um die Qualität ihrer Arbeit und die Zusammenarbeit über Kontinente hinweg weiter zu verbessern, hat die Stiftung nun einen entscheidenden Schritt unternommen: Sie rückt näher an die Menschen und Projekte vor Ort heran.

Es wurden drei neue Foundation-Standorte gegründet – in Masaka (Uganda, Ostafrika), Swakopmund (Namibia, Südliches Afrika) und Kaolack (Senegal, Westafrika).

Geleitet werden diese Organisationen von erfahrenen Direktoren, die sowohl mit der deutschen als auch mit der afrikanischen Lebensrealität bestens vertraut sind – sei es durch ihre Herkunft oder durch langjährige Tätigkeit in ihren jeweiligen Wahlheimaten. Sie kennen die Herausforderungen der lokalen Bevölkerung ebenso wie die strukturellen Besonderheiten im Umgang mit Behörden, politischen Gegebenheiten und kulturellen Unterschieden – und sind so in der Lage, mit Weitblick, Sensibilität und Sachverstand zu handeln.

Dank der gewachsenen persönlichen Kontakte und der nun deutlich verkürzten Wege vor Ort können wir unsere Ziele – den Aufbau zahlreicher Bildungseinrichtungen wie Kindergärten, Grundschulen, Berufsschulen, Sportanlagen, Internate oder Waisenhäuser – künftig noch gezielter und zügiger verwirklichen.

Alle künftigen Projekte werden unter dem Dach der jeweiligen WE Foundation realisiert, die sowohl den Bau der Einrichtungen verantwortet als auch teilweise deren Trägerschaft übernimmt. Nur auf diesem Weg lässt sich eine wirtschaftlich tragfähige und langfristig nachhaltige Entwicklung sicherstellen.

Gleichzeitig bleibt die enge Zusammenarbeit mit etablierten Partnervereinen in Deutschland sowie mit NGOs in den betroffenen Regionen – insbesondere in Subsahara-Afrika – ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit.

 

Die zentralen Ziele

01

Zugang zu Bildung für alle

  • Schulbildung für Kinder aus ein-kommensschwachen Familien
  • Förderung von Mädchenbildung 
  • Unterstützung von Waisenkindern oder Kindern in Krisengebieten

02

Armutsbekämpfung durch Bildung

  • Vermittlung von Grundbildung (Lesen, Schreiben, Rechnen)
  • Berufsbildung und praxisnahe Qualifizierung
  • Förderung von Selbstständigkeit und Unternehmertum

03

Gleichberechtigung und Empowerment

  • Stärkung von Mädchen und Frauen
  • Schutz vor Kinderarbeit und Frühverheiratung
  • Förderung von Teilhabe und Mitbestimmung

04

Förderung nachhaltiger Entwicklung

  • Umweltbildung und nachhaltige Landwirtschaft
  • Gesundheits- und Hygieneaufklärung
  • Bezug zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Vereinte Nationen

05

Friedensförderung und soziale Stabilität

  • Bildung als Mittel zur Konfliktprävention
  • Förderung von Toleranz, Demokratie und Menschenrechten

Die zentralen Werte

01

Chancengleichheit

Alle Kinder – unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder Religion – sollen Zugang zu Bildung haben

02

Solidarität

Viele Projekte arbeiten eng mit lokalen Gemeinschaften zusammen und respektieren traditionelle Strukturen

03

Respekt und kulturelle Sensibilität

Viele Projekte arbeiten eng mit lokalen Gemeinschaften zusammen und respektieren traditionelle Strukturen

04

Nachhaltigkeit

Langfristige Wirkung statt kurzfristiger Hilfe – etwa durch Ausbildung lokaler Lehrkräfte

05

Selbstbestimmung

Menschen sollen befähigt werden, ihr Leben eigenständig zu gestalten

UNSERE PROJEKTE IN OSTEUROPA 
UND SUB-SAHARA-AFRIKA

An der moldawischen Grenze in Ostrumänien ermöglicht unser Internat & Tagesstätte den Kindern aus prekären Lebensumständen einen geregelten Besuch öffentlicher Schulen.

In direkter Nachbarschaft zum Internat wurde 2024 unsere Sporthalle eröffnet, die unseren Kindern vor allem in der kalten Jahreszeit Spiel, Sport und Spaß ermöglichen.

Der Weiterbau unserer IMLS-Musikschule wurde wegen Korruptionsverdacht gestoppt. 

WES und REP (Reach the Poor) bauen eine Exzellenzschule, die es den Kindern ermöglichen wird, vom Kindergarten über die Primarstufe bis zum Ende ihrer Ausbildung zu gelangen.

Die Werner Erkes Foundation East Africa finanzierte den Kindergarten, der in direkter Nachbarschaft zur Sunrise Primary School in Nkamba gebaut wurde.

Die WEF West Africa hat den Bau einer ganzen Etage finanziert. Verantwortlich für den Betrieb des Komplexes ist der Stiftungsfonds in Osterode EDF und die Association AKS in Kaolack.

Die Werner Erkes Sportanlage ist Teil des EDF Bildungs-Komplexes. Der Sportplatz und das integrierte Gebäude mit Toiletten und Umkleide wird auch an lokale Sportvereine vermietet.

Unser neuer WEF Schulkomplex in Kaolack (Senegal) steht kurz vor dem Baubeginn.

2025 wurde das zweite Stockwerk  und damit das erste Gebäude fertiggestellt. Über 150 Kinder besuchen die "Kinder Zentrum International School" mit insgesamt neun Lehrkräften.

Das OPEN DOORS EDUCATION CENTRE wurde 2024 seiner Bestimmung übergeben. Es bietet ergänzend zum staatlichen Schulangebot breit gefächerte Schulungen für alle Lebenslagen.

NEU - Unser neuestes Projekt hat im Januar 2026 ihre Tote geöffnet. Die WEF HORIZON Primary School ist ein einmaliger Schulkomplex mitten in der informellen Siedung DRC in Swakopmund, Namibia.

 

"Ein Kind, ein Lehrer, ein Stift und ein Buch können die Welt verändern. Bildung ist die einzige Lösung. Bildung ist der Anfang von allem".

Malala Yousafzai, Kinderrechtsaktivistin und Friedensnobelpreisträgerin







 

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